Rock Requiem Story
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1975

Lothar Thorand, begabter Nachwuchsgeiger und Freund der Münchener Komponisten Guntram Pauli, Christian Kabitz und Klaus Haimerl stirbt völlig überraschend an einer Virusinfektion. Die drei Freunde beschließen, Lothar ein Requiem in neuer Form zu schreiben und verwirklichen damit den lange gemeinsam gehegten Traum, ein Crossover-Werk zwischen sakraler Klassik und Rockmusik zu schaffen.

 

stairway to heaven
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Uraufführung in der Christuskirche 1978
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1978

Guntram Pauli, Chistian Kabitz und Klaus Haimerl. Fast drei Jahre vergehen bis zur Realisierung. Dann, am 12. November ist es so weit: München erlebt die umjubelte Uraufführung des Werkes, das die Autoren damals "requiem '78" nennen.

 

Plakat 1978

Das„requiem 78“ ist der Versuch, eine Synthese von Rockmusik und traditioneller geistiger Musik herzustellen. Dies beginnt beim Text, wo zum überlieferten Meßtext des Requiem (wie es von Mozart und Verdi vertont wurde) zeitgenössische Lyrik in Kontrast gesetzt wird und äußert sich schließlich in der Instrumentierung wo Chor, Orchester und Rockband zusammen musizieren.
Ausführende sind das Bach-Collegium München, der Chor der Christuskirche und eine Formation namhafter Musiker als Solisten und Instrumentalisten, die sich aus verschiedenen Bands zu diesem Werk zusammen gefunden haben.
Das „requiem 78“ ist entstanden in der Erinnerung an Lothar Thorand, einem jungen Geiger mit dem wir uns viel im Grenzbereich Klassik/Jazz bewegt haben, bevor er von uns gegangen ist. Das „requiem 78“ soll zeigen, wie verwandt Rockmusik und Klassik sein können und wie eigenständig jeder Weg sein muss, der zu einer Verbindung führen möchte.

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1981

Nach deutschlandweiten Konzertserien folgt die Produktion der gleichnamigen Doppel-LP. Das Unternehmen gerät zu einem Balanceakt ohne Netz und doppelten Boden, denn das Album wird mit Hilfe von Freunden vorfinanziert und dann ausschließlich über Konzerte und Mundpropaganda verkauft. Den Major Companies scheint es zu gewagt, eine Schallplatte derart entfernt vom main stream ins Programm aufzunehmen. Dafür stellt die Kritik das Opus in eine Reihe mit legendären Crossover-Werken von Jon Lord, Procol Harum oder Alan Parsons. Der Rundfunk sendet mehrere 90-minütige Besprechungen des Albums und der Erfolg der Konzertserien zwischen 1981 und 1985 ist überwältigend. Weit über hunderttausend Besucher erleben die spektakulären Live-Inszenierungen – das ROCK REQUIEM wird Kult.

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Der Chor beim Einsingen 1981 im Münchner THEATRON
KlausMarioRoykey
Klaus Haimerl, Mario Lehner und Royckey Whyd
Mannheim
Das Rock Requiem auf dem Friedrichsplatz Mannheim, die Bühne mal von hinten
KlausMarioRoykey
Die Uraufführung von COSMOGENIA in Würzburg

1988

Pauli, Kabitz und ROCK REQUIEM-Flötist Martin Schuster präsentieren das Nachfolgeopus COSMOGENIA. Erneut ein Brückenschlag zwischen sakraler Klassik auf der einen und Rock/Pop/Jazz auf der anderen Seite. Für die CD-Produktion können mit Brian Auger, Klaus Kreuzeder und Solisten der Münchner Philharmoniker weltweit bekannte Musiker gewonnen werden.

1996 - Pauli, Kabitz und Schuster schreiben als Auftragswerk das Crossover-Werk "JOHANNES" zum aktuellen Jubiläum der St. Johanniskirche Würzburg.

1999

Nach 14-jähriger Bühnenabstinenz feiert das ROCK REQUIEM im Theatron München vor 6.000 Besuchern eine umjubelte Wiedergeburt.

2000 - Nach einer ersten kleineren CD-Auflage 1999 wird das Werk remastert und liegt mit ebenfalls überarbeitetem booklet endlich in einer offiziellen CD-Edition vor.

2001 - Guntram Pauli ruft das "SYMPHONIC ROCK PROJECT" ins Leben. Ziel ist es, die Highlights aus den drei Crossover-Werken auch in kleiner Besetzung auf die Bühne bringen zu können. In den kommenden Jahren wird das Programm mit den Mitstreitern Gerda Windt und Martin Schuster als Trio und später auch mit zwei weiteren Musikern als Quintett deutschlandweit präsentiert.

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1999 im THEATRON, München
KlausMarioRoykey
2004 - Konzert in Schweinfurt

2004

Nach wiederum fünfjähriger Konzertpause kommt das Werk erstmals wieder live auf die Bühne. Durchaus ein Experiment, denn keiner kann vorhersagen, ob es sein Publikum fast zwei Musikgenerationen nach seinem Entstehen noch erreicht. Der Erfolg ist überwältigend! Minutenlange standing ovations für eine Aufführung, die wohl reifer ist als alle anderen zuvor. Es folgen weitere Konzerte, die nicht weniger bejubelt werden. Der Beweis scheint erbracht, dass den Komponisten mit ihrem ROCK REQUIEM ein zeitloses Stück Musik gelungen ist.

2007

Ein Traum wird wahr!
Die erfolgreiche „Wiedergeburt“ des Opus ermutigt die Komponisten, endlich eine Idee zu realisieren, die rund 25 Jahre lang in der Schublade schlummerte – die Verfilmung des Werkes. Auf der Suche nach Produktionsmöglichkeiten stößt man auf die ukrainische Stadt Lviv (das frühere Lemberg) mit seinem ungemein reichen Musikerleben. Dort, und später auch für einige Sequenzen in Deutschland, wird das Werk endlich auf Film gebannt. Wie schon bei der ersten Produktion gelingt die Finanzierung, diesmal
mittels der neu gegründeten ROCK REQUIEM GmbH & Co KG. Es entsteht eine wirklich außergewöhnliche Videoproduktion - kein reiner Konzertfilm, sondern ein spannender Mix mit Bild- bzw. Filmzuspielungen, Verfremdungen, szenischen Passagen und Animationen.

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2007 im Filmstudio Lemberg/Ukraine

Kontakt:

ROCK REQUIEM GbR
Leo-Guender-Str. 30, 97729 Ramsthal,
Bavaria, Germany
Phone: (0049) (0)97044161
info@rock-requiem.de